Gestalten statt geschehen lassen – wir begleiten Veränderungsprozesse

Ob im Job, mit der eigenen Firma oder im Privaten: Veränderungen sind allgegenwärtig und stellen jede:n von uns immer wieder vor Herausforderungen. Insbesondere, wenn Veränderung von außen angestoßen wird, ist es wichtig, einen passenden und konstruktiven Umgang damit zu finden, damit die Transformation von innen heraus mitgetragen wird.

Wir begleiten Teams, Führungskräfte und Einzelpersonen auf ihrem Weg in die Zukunft!

Veränderungen in und mit Teams:

Woran scheitern Veränderungsprozesse am häufigsten? An Widerständen in den Teams, in denen sie umgesetzt werden (sollen). Oder an Überforderung und Überlastung der Führungskräfte. Oft, obwohl eine grundsätzliche Veränderungsbereitschaft da ist. Woran liegt das?

Darauf gibt es keine pauschale Antwort. Ein Team ist so individuell wie seine Mitglieder. Jede:r im Team bringt sich nicht nur mit seinem beruflichen „Ich“ ein, sondern bringt viele weitere Bausteine aus dem persönlichen Umfeld, aus seiner/ihrer Erfahrung, Prägung und dem aktuellen Gemütszustand mit in den Arbeitsalltag und in dort angesiedelte Veränderungsprozesse.

Die Situation jedes/r Einzelnen beeinflusst die Dynamik und den Fortgang des Change-Prozesses im Team. Dies anzuerkennen und die Interessen und Bedürfnisse aller Teammitglieder aufzunehmen, kann der Schlüssel zum Erfolg sein.

Mit folgenden Angeboten begleiten wir Sie und Ihr Team im Veränderungsprozess, um eine effiziente und nachhaltige Umsetzung des Change zu unterstützen:

Workshops

Getreu dem olympischen Motto: Dabei sein ist alles! Nur, wer sich als Teil einer Veränderung begreift, wird sie auch mit Elan und Überzeugung umsetzen. In unseren Team-Workshops zu Beginn eines Veränderungs-Prozesses geben wir allen Beteiligten die Möglichkeit, mitzugestalten und sich einzubringen – auf Basis ihrer jeweiligen Rollen, Bedürfnisse und Fähigkeiten.

Gemeinsam setzt das Team die Segel für den Wandel!

Einzelgespräche

Anfänglicher Enthusiasmus kann abflauen, wenn der frische Wind aus den Initialworkshops zur dahinschwebenden Brise wird und der Alltag den Veränderungsprozess in den Hintergrund drängt. Manches Teammitglied wird sich nun zurückziehen und eher halbherzig seine Rolle im Veränderungsprozess spielen.

Einzelgespräche helfen an diesem Punkt, individuell zu klären, wo die Teammitglieder stehen und was sie brauchen, um wieder aktiver Teil der Mannschaft zu sein.

Team-Mediation

Veränderungen sind harte Arbeit und erzeugen Stress – und dabei entstehen Konflikte. Es kann zu Lagerbildungen im Team kommen oder zu stressbedingten zwischenmenschlichen Unstimmigkeiten. Gerade, weil im Change-Prozess das Stresslevel hoch ist, ist es wichtig, solche Konflikte schnell zu beseitigen und gute Lösungen zu erarbeiten. In Mediationen oder kurzen mediativen Interventionen zwischen einzelnen Teammitgliedern oder im gesamten Team räumen wir Unstimmigkeiten aus, bevor sie zu echten Konflikten werden.  

Begleitung der Führungskräfte

Den verantwortlichen Führungskräften kommt im Veränderungs-Prozess eine besondere Rolle zu – daher brauchen sie auch individuelle Begleitung. Wir arbeiten mit Führungsteams oder einzelnen Führungskräften und unterstützen sie dabei, die Veränderung in ihrem Team gut managen zu können und dabei selbst nicht auf der Strecke zu bleiben.

Persönliche Entwicklungen und berufliche Veränderungen

Was will ich eigentlich? Jede:r hat sich diese Frage in seinem beruflichen und privaten Leben sicher schon mehr als einmal gestellt – und nicht immer ist sie einfach zu beantworten. Noch komplizierter wird es, wenn es darum geht, zu verstehen, was ich brauche oder was mir wirklich wichtig ist, um das zu erreichen, was ich will. Die Königsdisziplin ist dann, all das anderen gegenüber zu artikulieren.

Mit der mediativen Haltung bedürfnisorientierter und gewaltfreier Kommunikation unterstützen wir Menschen dabei, ihre Bedürfnisse zu erkennen und so zu formulieren, dass sie von anderen gehört, anerkannt und respektiert werden können – seien es der Chef, der/die Partner:in, die Teamkolleg:innen oder die Familie. Dabei sind wir keine Coaches und Berater, sondern Zuhörer und Nachfrager, die ihren kommunikativen Werkzeugkasten öffnen, um das jeweils richtige Tool für die individuelle Herausforderung zu finden.

Aus der Praxis:

Ein alteingesessenes Team, eine sehr junge Führungskraft, jede Menge Arbeit – und alle gehen mit Bauchschmerzen ins Büro. Diese Situation bot sich mir in einem Team-Workshop, der letztlich zur Mediation wurde. Zu viel Unausgesprochenes und Unbearbeitetes lag in diesem Team, um einen Workshop gewinnbringend für alle durchführen zu können.

Dreh- und Angelpunkt: die Führungskraft. Warum? Nicht, weil sie eine schlechte Führungskraft war, sondern weil Unmögliches von ihr verlangt wurde.

Regina Karnapp
Regina Karnapp, zertifizierte Mediatorin und Geschäftsführerin

Woran fehlte es?

  • Rollenklärung: Weder gegenüber dem Team, noch gegenüber den Vorgesetzten war der Führungskraft klar, wo eigentlich ihre Befugnis anfängt und aufhört.
  • Ausbildung: Wer fachlich top ist, hat noch lange keine Ausbildung zur Führungskraft absolviert! Das ist ein ganz eigenes Kompetenzfeld, das erarbeitet und gelernt sein will.
  • Kommunikation: Wer in seiner Rolle unsicher ist, wird es schwer haben, angemessen zu kommunizieren. Dabei ist auch das lernbar.

 

In Summe: Es fehlte an Begleitung der Führungskraft, damit sie in ihre Rolle hineinwachsen konnte. Ob in Form eines Coachings, einer Supervision oder eines Sparringspartners, ob intern oder extern: Führungskräfte brauchen Unterstützung, damit ihr Team sich aufgehoben und getragen fühlen und die besten Leistungen bringen kann.